Predigt: Autorität im Lichte der Kritik

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Inchril
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Predigt: Autorität im Lichte der Kritik

#1

Beitrag von Inchril » vor 3 Monate

Predigt der Nordlichtlichtinsel
Autorität im Lichte der Kritik
gepredigt am 27. Juli 2014
Prediger: derLöwe

www.dienordlichtinsel.com

Autorität im Lichte der Kritik

Man fragt sich in christlichen Gemeinden manchmal, wer hat da was zu sagen, wer hat da welche Autoritäten, wer hat mehr zu sagen, wer hat weniger zu sagen.

Alle wollen etwas zu sagen haben. Wenn wir mal einen Indianerstamm betrachten der nur aus Häuptlingen besteht, da dürfte es wahrscheinlich zugehen wie in Brüssel, wenn die USA mal nicht vertreten ist.

Jeder will da natürlich sein Ding irgendwie durchdrücken, seine Glaubenslehre durchdrücken usw. Aber es gibt nun mal einen Gott, eine Wahrheit, ein Leben, ein Kreuz.

In dieser Struktur der Gemeinschaftlichkeit, das kennen wir schon von Noah her, hat Gott, nach der Sintflut, erst mal die Rechtsstaatlichkeit eingesetzt. Das bedeutet dass die Leute die Mist bauen bestraft werden und die welche keinen Mist bauen oder sogar was Gutes tun, belohnt werden.

Dann fragt man sich, wer hat eigentlich was und wie zu sagen. Menschen mit einem hohen Autoritätsproblem, das sind dann die begnadeten der Gemeinde, welche die hohe Gabe der hohen Kritik haben.
Ich kenne da einen Fall in dem ein Schäfchen wie wild gegen die Gemeinde rebelliert hat. Der Pastor hat dann 1:1 aus der Bibel etwas vorgelesen. Und da ist Mr. Schäfchen etwas an die Decke gegangen, weil da Imperative drin waren. Mit Imperativen kommen sehr wenige klar. Du sollst, mach gefälligst, sieh zu, mach mal, gib Gas.

Ein anderes Schäfchen ging zu ihm raus und fragte was denn sei. Ich sag es jetzt mal mit meinen Worten: Die ganze Irrlehre, mit den ganzen Imperativen, das kann ja wohl nicht wahr sein. – Ja, aber es wurde doch alleine aus der Bibel vorgelesen. Hat Paulus etwa nicht Recht? – Doch, doch der hat Recht.

Es gibt da noch einen anderen Fall. Da ist jemand von Gemeinde zu Gemeinde getappert. Wer auch immer dort gerade gepredigt hat, er ist dann dahin marschiert mit seiner Bibelauslegung und hat dann erst mal die Pastoren korrigiert.
Nichtsdestotrotz werden ja auch Leiter strenger beurteilt vor dem Richterstuhl Jesu Christi, wo ja nun jeder hin marschieren wird. Er wird dort Rechenschaft abgeben über das was er in seinem Leben getan hat, oder nicht getan hat, oder hätte tun sollen und nicht getan hat, oder hätte nicht tun sollen und trotzdem getan hat.

Das Urteil des Richters ist klar, für die welche in Christus sind hat Jesus die Strafe getragen. Aber dennoch gibt es ein komplettes Aussöhnen wenn wir hier auf der Erde gestorben sind.

Stell dir vor, du stehst vor dem Richterstuhl Christi und alles wird offen gelegt. Alles, jede kleinste Motivation, es wird alles offen gelegt. Und dann stellt euch mal vor, alles wird aufgearbeitet sein. es gibt dann gar nichts mehr was irgendjemand gegen irgendjemanden vorzubringen hat.
Schon interessant dass es heißt, bevor es an den Richterstuhl Christi geht, seht zu dass ihr hier auf der Erde eure Probleme gelöst bekommt. Wenn du dann vor dem Gnadenthron stehst und die Sache ist noch nicht abgesöhnt, gibt es noch mal fürchterlich interessante Diskussionen. Aber wir haben die Option, auf der Erde, unsere Probleme miteinander zu bewältigen. Das ist dann halt einfach so, damit muss man sich dann halt auf der Erde arrangieren.

Im Reich Gottes gibt es verschiedene Autoritätsstrukturen die etwas mit Gemeinde und Gemeindeleitung zu tun haben. Da gibt es dann solche netten Bibelverse wie, dass die welche die Gemeinde leiten es freiwillig tun sollen. Mit Freude, glauben, Dankbarkeit. Die Schäfchen sollen ihnen natürlich untertan sein, und so ist dann dieser Dienst aufgebaut.

Da gibt es dann natürlich welche die dem eher nicht so entsprechen, wie meine vorgenannten zwei kleinen Fallbeispiele, die so ihr eigenes Ding machen. Das Problem ist, wenn jemand so sein eigenes Ding macht, in einer gottgegebenen Ordnung, dann entfällt er so ein ganz kleines bisschen aus dem Schutzrahmen der über jede Gemeinde existiert.
Ich glaube das Gott einen Schutz auf jede Gemeindestruktur gelegt hat. Genauso wie ich glaube das Ehe eine Institution ist, die Gott einfach erst einmal segnet. Genauso denke ich dass, wer in einer Gemeinde ist, unter einem anderen Schutz steht. Nämlich unter dem Schutz welcher der Gemeinde zugekommen ist, von Gott persönlich.

Es ist halt schwierig. Wem möchte man folgen? Man möchte dem folgen welcher am besten glänzt, dem mit den wenigsten Fehlern, Nichtraucher wohlgemerkt. Und alles was so jedes Gemeindeschäfchen so in seine persönliche Interpretation der Demut hinein packt, ist dann das was dieser arme Mensch da vorne bewerkstelligen muss.

Der eine sieht als pastorale Demut dies an, der andere sieht das an und so hat jeder so seine Ideen wie ein wirklicher Gemeindeleiter sein sollte. Wenn du dann so eine Gemeinde leitest, dann stehst du erst mal da vorne. Dann hast du nicht nur Dämonen die auf dich losballern, dann hast du auch Schäfchen die auf dich rumballern.
Das sind alles Nuancen die das Wachstum einer Gemeinde intern und extern bremsen. Jeder hat seinen Job und jeder kann seinen Job auch tun - er kann es auch lassen.

Es ist nicht vorgesehen dass irgendjemand Christ wird und dann abfällt.es ist auch nicht vorgesehen dass eine Gemeinde existiert, wo dann ein Herrscher regiert und das verwechseln die Leute manchmal ganz gerne. Sie sagen, wenn mir irgendjemand was zu sagen hat, dann muss das ja irgendwie ein Armleuchter sein, oder autoritär, oder, oder, oder.

Und durch diese ganzen internen Konflikte entstehen Spannungen und Unzuverlässigkeiten. Letztendlich stehst du dann da und denkst dir, du meine Güte, das kann ja wohl nicht sein. Ausgebrannte Pastoren, ausgebrannte Älteste und das weil die lieben Schäfchen ihr eigenes Ding durchziehen wollen. Wenn du den Schäfchen dann aber sagst, mach deine eigene Gemeinde auf, dann gucken sie blöd aus der Wäsche.
Das wollen sie nicht, sie wollen dich überzeugen, dass du aus ihrem Wissenspool und ihren geistigen Reifezeugnissen partizipierst. Bis du dann endlich erkennst, dass du ohne jene selbigen Personen eigentlich zu blöd wärst irgendetwas zu machen.

Also da sehe ich ein viel größeres Machtproblem bei so manchen Schäfchen, Autorität, Macht haben zu wollen. als bei Gemeindeleitern oder als jemand der anderen vorsteht, als jemand der daran interessiert ist dass die Menschen wachsen und vorwärts kommen, aber auch selber an sich arbeiten muss.

Ich kenne gute Pastoren, das sind Männer die arbeiten an sich und sind im Entwicklungsprozess. Sie haben ihre Höhen und ihre Tiefen, sie haben ihre Probleme, haben ihre Ängste, ihre Nöte, ihre Sorgen – ja, meine Güte, es sind alles Menschen. Es sind alles Menschen die sich irgendwann einmal Gott zur Verfügung gestellt haben und sagten, ich will es probieren. Oder sie haben irgendwann den Job auferlegt bekommen und haben gesagt, ja, danke.
Natürlich gibt es Gemeindeleiter die über die Stränge schlagen, die dies tun oder das tun. Die sich auch mal unchristlich verhalten, genau wie die Schäfchen, es sind Menschen. Es gibt da so ein Bild was das ganze so ein bisschen wieder gegeben hat.

Stell dir eine große Schar von Menschen vor, die alle miteinander umgehen wie Bruder und Schwester und wie echte Freunde. Und in die jeweilige Situation in die diese Gruppe hineingerät, steht dann der jeweilige Mann zur Verfügung. Es muss gelehrt werden – der Lehrer, es muss gehütet werden – der Hirte, es gibt so viele Ämter und Dienste, da kommt jeder in seine Spur hinein.

Der Umgang den die Bibel vorschlägt und darbietet, zwischen Ältesten und Gemeindeleiter und den Schäfchen. Das ist kein dienstbares Verhältnis indem die Schäfchen dem Hirten egal sind, oder auch wo die Schäfchen sagen, der Pastor ist mir egal.

Das ist so nicht vorgesehen. Das ist irgendwie anders gemeint. das hat was mit Bruder und Schwester zu tun. Es hat was mit Füße waschen zu tun, am Beispiel Jesus Christi. Es hat etwas mit dienen zu tun. es hat etwas mit Liebe zu tun, mit Glauben, mit Identifizierung, hier gehöre ich hin. Und solange Gott mich hier hin stellt ist das meine Gemeinde.

Und wenn man keinen Bock auf den Laden hat, dann muss man nicht die anderen Christen zerstören, die Gemeinde zerstören, oder sonst irgendetwas zerstören. Nur um für sich die Bestätigung zu haben, ich muss aus dieser Gemeinde heraus, guck mal wie kaputt die ist.

Nächste Gemeinde, man erkennt nach drei Wochen, hier herrscht die Liebe Gottes auch nicht. Da hat man nämlich dann zum ersten Mal Kritik eingefahren. Dann geht man in die nächste Gemeinde und entdeckt, boah, die Liebe Gottes ist hier.
Ein paar Wochen später, ein kritisches Wort, hier ist die Liebe Gottes aber auch nicht. Dann suchen diese blind gewordenen Schäfchen durch die Gegend bis sie die richtige Gemeinde gefunden haben.

Hoffen wir nur dass auf der Tür nicht ein Pentagramm ist. Ich habe meine Kirche gefunden, tu was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Eines der 10 Gebote aus dem Satanismus.

Wovor hat man denn Angst? Die meisten haben Angst ihr Gesicht zu verlieren. Das ist irgendwie skurril. Man weiß etwas nicht, dass dann aber zuzugeben, das scheint für sie sehr schwierig zu sein.

Wenn ich eine solche Verhaltensstruktur bei einem Menschen bemerke, bin ich immer vorsichtig. Ich überlege dann, wird derjenige mit mir genauso umgehen wenn ich mal was nicht weiß, wie er denkt, wie andere mit ihm umgehen würden wenn er was nicht weiß? Man will ja auch nicht zur Zielscheibe der Minderwertigkeit werden, weil man ein oder zwei Sachen nicht weiß.
Da gibt es natürlich auch die Nasen die gar nichts tun, schnappen sich keine Bücher, bemühen sich nicht um Wissen usw. und dann gibt es die welche die sich bemühen, das sind dann Leute die willst du vorwärts bringen. Dann gibt es auch Leute die sagen, jetzt will ich mal dies wissen und jetzt das, macht mal, findet mir die Antwort. Macht ihr mal, tanzt mal um mich herum, heute will ich dass wissen, zack-zack, auf.

Diese Leute gibt es auch und das hat nichts mit gesunder Lehrerschaft und Schülerschaft zu tun. Das hat auch nichts damit zu tun dass man gemeinsam ein wissen oder ein Thema erarbeitet. Und das macht auch überhaupt keinen Spaß.

Das Gesicht verlieren meistens die Leute welche Angst haben es zu verlieren. Oder die versuchen es anderen runter zu reißen um sich besser darzustellen. Das sind unangenehme Menschen.

Glanz, Glanz, Glanz und nochmal Glanz. Glänzen über andere, bedeutet Stolz. Die Sünde Luzifers. Man könnte meinen dass Gott vielleicht so ein großes Problem mit Stolz hat, weil aus dieser Haltung heraus der Erzengel Luzifer zu Satan wurde.

Um an Wissen heran zu kommen braucht man ein gewisses Interesse an einer gewissen Thematik. Wenn das Interesse aber permanent durch Minderwertigkeitskomplexe oder durch Stolz durchquert wird, wird man am Ende gar nichts wissen, aber als nichts wissender Klugscheißer dastehen.
Weil man dann kurz in die Wikipedia reinschaut, sich irgendeinen Quatsch zusammen liest und dann der Meinung ist, das ist die Weisheit aller Welt. Damit kommt man nicht weiter.

Die Chancen die man hat, in einer kleinen Gruppe von gläubigen Christen, die alle irgendwie einen Seelenschlag haben, zu 90% wie bei uns. Und jetzt komm ich zum ersten Mal auf uns zu sprechen. Alles andere hatte bislang mit uns wenig zu tun gehabt. Es hatte zu uns keinen Bezug, es war da kein – ich meine dich.

Und in unserer kleinen Gemeinschaft, die ist so klein, so klein und voller Gnade Gottes. Das was wir haben, das wünschen sich andere große Gemeinden. Das darfst du verschmähen, ich sag das jetzt einfach mal so, wenn dir die Nordlichtinsel nicht gut genug ist, dann versuch mal was Gleichwertiges zu finden.

Nicht das Gott nichts Besseres hat, natürlich hat er das. Aber ich glaube, das bei uns ist was Besonderes. Für mich ist es was Besonderes. Wir haben Gottes Gnade, warum auch immer, bestimmt nicht verdient.

Aber vielleicht mag dich Gott einfach und du bist deswegen dabei. Und ich will niemandem etwas Schlechtes, und ich bring dir gerne etwas bei, aber ich bin ungerne eine Marionette. Jeder Versuch aus mir eine Marionette zu machen endet bei mir in härtester Rebellion.
Da gibt es natürlich dann, um wieder zum Thema zu kommen, argumentative Christen, die dann sagen, ja, aber was war denn da mit Jesus als er 12 Jahre war?

Da sind alle zurück nach Nazareth marschiert, von dem großen Fest. Die Eltern haben gedacht, er turnt irgendwo bei der Verwandtschaft herum und ist auf jeden Fall mit in dem Heimatzug, weit gefehlt.

Sie sind dann wieder zurück marschiert und suchten Jesus, 12 Jahre alt und finden ihn im Tempel Gottes, im Gespräch mit den Lehrern, der einer nach dem anderen vor Schreck den Bart verlieren. Weil sie so erstaunt sind über seine Fragen und Weisheiten und über seine Antworten die er gegeben hat.

Und Maria ging hin und sagte – Kind, was hast du uns für einen Schmerz zugefügt, warum hast du das getan? Die Antwort Jesu war – ich muss doch im Haus meines Vaters sein. Ihr braucht mich nicht suchen, ihr müsstet doch wissen wo ich bin. Siehst du, der Ungehorsam Jesu Christi.

Lukas 2 Vers 49 + 50:

Und er sprach zu ihnen: Was habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?

Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.


Und jetzt kommt dieser fragwürdige 51. Vers.

Lukas 2 Vers 51:

Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.


Ich habe verschiedene Übersetzungen, verschiedene Interpretationen heraus gesucht, am Ende ist dabei heraus gekommen, das Jesus sich dann der Mutti und dem Vati untergeordnet hat und mit ihnen zurück nach Nazareth gegangen ist.

So sehr Jesus das auch vorgemacht hat, dass er im Hause seines Vaters sein muss, und da ist er auch richtig aufgehoben. Genauso ist es auch richtig dass dieser 12 jährige Bub etwas getan hat was man sich von 12 jährigen Buben oder auch Mädels wünscht. Nämlich, dass sie gehorsam sind. Jesus war es, er war ihnen untertan. Die Eltern haben gesagt, komm mit und er kam mit. Punkt.

Jesus wäscht die Füße von den Leuten und war gehorsam bis in den Tod. Kannst du den Kelch nicht an mir vorüberziehen lassen? – Nein. – Aber nicht mein Wille sondern dein Wille soll geschehen. Und so geschah es, Gottes Wille geschah.

Wer ein Autoritätsproblem hat, sollte es nicht auf alles Mögliche projizieren dass irgendwie eine Polizeiuniform trägt oder Hausmeister ist, oder sonst irgendetwas und damit den Leuten das Leben schwer machen.
Klar gibt es komische Leute die was zu sagen haben. Es gibt auch sehr komische Leute die nichts zu sagen haben aber gerne etwas zu sagen hätten. Komische Leute gibt es auf allen Seiten. Aber man kann ja anfangen ein bisschen an sich zu arbeiten.

Wenn man etwas wissen will, dann kann man sich das erarbeiten. Wenn man dann Fragen stellt, dann ist das eine ganz andere Haltung als wenn man Kleopatra auf dem Thron spielt. Wedel, wedel, wedel, sieh zu, in drei Monaten will ich den Palast haben – in drei Monaten will ich dies und das wissen.

Es sind alles Menschen, also habt keine Angst davor, projiziert nicht so viel. Projektionen können in den meisten Fällen unfair sein, führen zu merkwürdigen Reaktionen die nicht notwendig sind. Die für die Wunde notwendig sind.

Niemand ist eine absolute null, nur weil einen Fehler gemacht hat, oder zwei, oder drei. Es gibt auch viel Gutes was getan wurde. Aber wenn ein Fehler passiert ist, dann kann man ihn doch ansprechen. Das heißt ja nicht dass die ganze Person in Frage gestellt wird, wo kämen wir da hin?
Wir sind doch nicht die Richter der Welt. Weder du noch ich, ich denke dass überlassen wir lieber Jesus. Er ist der Richter der Welt. Aber er ist auch unser guter Freund, unser Herr, unser Erlöser und er meint es sehr, sehr gut mit uns.

Und er ist und bleibt Mittelpunkt und Zentrum. Um ihn dreht sich alles, Erlösung, Offenbarung, einfach alles. Seine Liebe will dich mehr berühren als du denkst, mehr heilen als du denkst, mehr mit dir zu tun haben, mit dir als Person, mehr als du denkst.

Und eines ist sicher: Gott ist gut. Und er meint es auch sehr, sehr gut mit dir und auch mit mir.

Und mit diesem Gedanken schließe ich das Thema Autorität. Und keine Sorge, Gott wird euch zu nichts zwingen. Gott hat Adam und Eva nicht gezwungen nicht vom Baum zu essen. Das hat er nicht getan. Manchmal sagen wir, er hätte es doch mal tun können. Aber das ist nicht Gott.
Auf Aktion folgt Reaktion, auf Kausalitäten folgen Erscheinungsformen, das ist in dieser Welt so. wenn ich eine Tüte Milch in die pralle Sonne stelle, dann hab ich nach ein paar Stunden saure Milch, nicht mehr ganz so appetitlich, nicht mehr ganz so lecker. Das ist Kausalität, aber ob jetzt mit dieser Milchpackung oder ohne – Gott liebt mich.

AMEN

Predigt der Nordlichtlichtinsel
Autorität im Lichte der Kritik
gepredigt am 27. Juli 2014
Prediger: derLöwe
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With God all things are possible
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