Predigt: Wer ist ein Licht der Welt?

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Inchril
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Predigt: Wer ist ein Licht der Welt?

#1

Beitrag von Inchril » vor 3 Monate

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
Wer ist ein Licht der Welt?
gepredigt am 19.Mai 2013
Prediger: derLöwe
www.dienordlichtinsel.com


Wer ist ein Licht in der Welt?

Matthäus 5 Vers 14-16
Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind. Also lasset euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.


Mattäus5 Vers 43
Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben

1. Korinther 3 Vers 2
Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht Speise; denn ihr vermochtet es noch nicht; aber ihr vermöget es auch jetzt noch nicht, denn ihr seid noch fleischlich.


Psalm 51 Vers 9
Entsündige mich mit Ysop, und ich werde rein sein; wasche mich, und ich werde weißer sein als Schnee.


Was kann man an einem solchen Tage wie diesen erzählen? Erzählen wir von der Güte Gottes? Von der Liebe Gottes? Und da hab ich mir manches Mal die Frage gestellt, Güte Gottes? Barmherzigkeit Gottes? Liebe Gottes? Da stellt man sich manchmal die Frage, wo ist sie denn, wo kann sie sein? Ich erlebe so wenig davon, oder zu viel. Was brauch ich in meinem Leben, was sind meine Bedürfnisse? Meine, meine, meine Sache. Ich bin gestern über einen Programmierer gestolpert. Und dieser Programmierer der hat für manche Flatcast-Anwender, so wie wir es sind, hat er ein Tool geschrieben. Mit diesem Tool wollte er bestimmte Dinge ermöglichen, das ganze System vereinfachen für den Sender, aber er hat seinen Dienst 2012 eingestellt. Seine Software die er angeboten hatte ist kostenlos gewesen, und ist auch nach wie vor kostenlos. Für uns hab ich auch mal ausprobiert ob wir irgendeinen Nährwert davon hätten wenn wir das verwenden. Nein, haben wir nicht, deswegen verwenden wir das Programm auch nicht. Er hat dann geschrieben warum er damit aufgehört hat. Und zwar hat er aus dem Grund aufgehört weil er teilweise sehr unverschämte Meinungen gehört hat, in einem hohen Maß Undankbarkeit erlebt hatte, ständige Forderungen, ständiges kritisieren. Er hat das in seiner Freizeit programmiert, er hat Frau und Kinder, die wollen ja auch ein bisschen Zeit mit ihm haben. Er hat wörtlich geschrieben dass er aufgegeben hat. Nachdem er aufgehört hatte kamen in seinem Gästebuch natürlich die ganzen Einträge wie: das tut uns aber sehr leid, und dies und das und alles konstruktiv usw. Über all die Jahre wo er das programmiert hat, von einer Version zur nächsten, dann wieder eine Verbesserung und wieder eine Verbesserung, da hat er dann mal irgendwann die Reißleine gezogen und hat gesagt, Leute, so nicht. Und da dachte ich mir so, was ist das für eine Mentalität? Alles haben wollen, kostenlos und wenn das dann nicht so funktioniert wie man will, dann wird losgeschlagen und es wird gar nicht auf die Arbeit geguckt die da hinter steckt. Da ist keine Form von Dankbarkeit.

Ihr erinnert euch vielleicht an meine Whats-App-Predigt wo ich erzählt habe dass sich einige beschwert haben dass sie für so einen Dienst tatsächlich im Notfall 0,89€ im Jahr zahlen sollen. Der Preis den einige zahlen wollen ist eigentlich gleich null. Der Preis den andere dafür zahlen sollen steht überhaupt nicht zur Diskussion. Du tust irgendetwas, du machst etwas und dann löst sich das Ganze in Ungefallen, in Wohlgefallen auf, weil die Leute einfach sind wie sie sind; egoistisch, selbstzentriert und sie wollen alles haben. Und jeder hat das was er kann den anderen so frei zur Verfügung zu stellen wie sie es gerne hätten. Das ist eine Nehmermentalität, jeder möchte irgendwie haben. Jeder möchte seine Bedürfnisse befriedigt bekommen, jeder möchte das haben was er jetzt will. Ich möchte, ich möchte, ich möchte einen Job haben wo ich alles weiß, wo ich alles kann, nichts lernen muss, wo ich etwas zu sagen habe, aber mir niemand etwas zu sagen hat. Wo ich alles kann, alles weiß und alles bin. Und dann gibt es dann welche die fallen wirklich rückwärts aus einem Ausbildungsberuf raus weil der Ausbilder gewagt hat sie zu korrigieren. Wenn du dann mit weisen Sprüchen kommst wie, Lehrjahre sind im Übrigen keine Herrenjahre. Dann, ja natürlich, selbstverständlich, das sehe ich ja auch so, ganz klare Sache, aber in diesem Falle ist das ganz was anderes. Dann erzähl mal deine traumatische Geschichte. Der wollte mir sagen wie es funktioniert, und das, wenn ich so und so arbeite bin ich nicht tauglich. Also, wer mich so geringschätzig behandelt…
Es klingt lustig, aber es ist leider wahr, nehmen, nehmen, nehmen.

Jetzt kommen wir noch einmal auf unsere Eingangsfrage zurück. Wo eigentlich ist Gott?
Wir haben eine selbstzentrierte Gesellschaft, wir haben eine starke Tendenz Dinge für uns ganz alleine haben zu wollen.
Gehen wir mal zum Flughafen oder zur Bahnstation, Herren und Damentoiletten ausgewiesen durch eine männliche und eine weibliche Figur, kennt ihr ja diese Piktogramme, oder da wird das Gepäck aufgegeben, oder da gibt es das Gepäck. Und da hab ich jetzt ein Piktogramm gesehen, bei einer Babyklappe. Und das Piktogramm zeigte dann auch dass man das Baby nicht so rein werfen sollte. Sondern Klappe öffnen, Baby reinlegen und Klappe wieder schließen. Wo ich dann so dachte, wie in Gottes Namen kommt man eigentlich auf die Idee so ein Piktogramm anfertigen zu müssen?

Die Frage ist nicht, wo ist Gott? Sondern die Frage ist, wer ist ein Licht in dieser Welt und bringt etwas anderes rüber? Und bringt ein bisschen was vom Evangelium rüber? Und zwar mit den Mitteln die das Evangelium uns beimisst. Liebe, Freundlichkeit, Sanftmütigkeit, den anderen höher achten als sich selbst. Ja, wenn ein anderer mich höher achtet als ich mich, dann bin ich ja wohl auch höher. Solche Dinge erschweren ein wenig das Leben. Wo sind die Menschen die Gott lassen? Wo sind die Menschen die Gott suchen? Wo sind die Menschen die sagen ok, die Welt ist Mist? Aber wo will man denn ein Licht sein, wenn nicht da wo Dunkelheit ist? Wenn du ein Licht anmachst in einem Lichtraum dann ist ja alles Licht. Da fällt es nicht auf ob irgendjemand ein Licht anmacht. Aber wenn die Leute beten, Herr, lass mich ein Licht in der Finsternis sein. Dann sagt Gott wahrscheinlich darauf, pass auf, die Sache hat einen Haken, wer in der Finsternis ein Licht sein will, der muss erst mal in die Finsternis gehen. Aber in die Finsternis gehen, das Licht dann dort unter den Tisch stellen und sagen, aber ich wollte doch gar nicht hierher. Wo sind die Menschen die Gott suchen? Wie war dein Gebet nochmal? So hab ich das ja nicht gemeint.

Ein Licht in der Finsternis zu sein bedeutet Licht zu bleiben. Und wenn ein paar Pappnasen kommen und versuchen das Licht auszupusten, dann sollen sie pusten. Könnte manchmal ein bisschen kalt werden, aber du kannst nicht sagen du möchtest die Welt verändern, du möchtest einen Teil tun für Gottes Reich. Gottes Reich besteht aus Liebe, Freundlichkeit, Annahme, Güte, Mildtätigkeit und furchtbar viel Gnade. Und wenn du da mit der Baseballkeule durch die Gegend rennst und sagst: du – sollst – deinen – Nächsten…
Es fängt doch da erst mal an. Diese Welt ist gefallen, die ganze Schöpfung ist gefallen. Und dieser Gott wirkt durch seine Kinder, die ihn lassen.

Herr gebrauch mich, Herr gebrauch mich. Aber für was? Was willst du sein? Du möchtest der Held sein der Dämonen austreibt? Bitte, kein Problem, mach dich auf, viel Spaß. Du hast Angst vor Dämonen? Herr, bewahre mich vor Dämonen, aber lass mich Dämonen austreiben? Herr, ich glaube überhaupt nicht an deine Wunderkraft, aber ich will Wunder tun? Herr, dies nicht, Herr, das nicht, Herr jenes nicht, aber Herr, bring du das Licht irgendwo hin und dann sende mich, und dann bin ich mit dem Licht gekommen.
Diese Welt ist gefallen und diese Welt sehnt sich eigentlich nach Gott. Überall laufen die Leute rum, sind am Suchen, suchen hier, suchen dort, finden auch irgendetwas. Endlich, sie haben was gefunden, sei es in der Esoterik, in den magischen Bereichen, in astrologischen Geschichten und in vielen anderen Dingen. Weil sie etwas suchen, weil Gott von sich etwas in die Menschen hineingelegt hat. Und demnach suchen sie natürlich auch die sogenannte innere Mitte. Sie suchen da etwas in sich, sie spüren, da ist etwas. Die Christen wissen die Antwort, Gott hat etwas von sich in die Menschen hinein getan, er hat sie nach seinem Ebenbild geschaffen. Jeder Mensch sucht Liebe, Tiere im Übrigen auch. Und Gott ist die Liebe in Person, ohne Gott gäbe es keine Liebe. Also was suchen sie? Den Weihnachtsmann? Gott? Vielleicht, eventuell.

Die Welt ist böse, gell? Deswegen bist du ja hier, du darfst dein Licht, welches Gott durch dich fluten lässt, raus bringen. Du bist dann natürlich stets selber an der Nadel der Bedürftigkeit, dass alle irgendwie sich aufreibend um dich kümmern sollen. Männlichkeit, Charakter, Reife, die Haltung alle müssen meine Bedürfnisse befriedigen, ist nicht Geben ist seliger als nehmen. Und auch nur für den Fall des Falles zu sagen, ich gebe ja – anderen die Gelegenheiten mich zu lieben.

Willst du ein Licht sein? Herr, aber so hab ich es nicht gemeint? Ab wann kann Gott sich auf dich verlassen? Du hast Wunden, du hast Probleme, die habe ich auch. Du sündigst, ich auch. Du fällst hin, ich auch. Dir sind Dinge zu schwer, mir auch. Du hast den Heiligen Geist, ich auch. Du weißt das Gott dich liebt, mich liebt er auch. Du weißt das Jesus dich angenommen hat so wie du bist, mich auch. Aber das bedeutet noch lange nicht dass er alles gut heißt. Liebe deinen Nächsten wie dich selber. Und wenn ich auf mich gucke, dann hab ich nicht nur liebenswerte Seiten die ich toll finde an mir. Sondern es gibt da auch eklatante Ecken und Ketten wo ich sagen würde, aufarbeitungswürdig, einfach aufarbeitungswürdig, das kann ich so nicht liebhaben. Solche Ecken und Kanten hat jeder, also muss ich bei dem anderen auch nicht alles lieben. Aber ich darf ihn lieben wie mich selber, das was ich mir gönne kann ich anderen auch gönnen. Brauchbar zu werden ist keine Sache von Bestimmung oder Berufung, es ist die Grundlage von allem. Ein brauchbarer Diener Jesus Christi zu sein bedeutet nicht unter der Knechtschaft Gottes zu leben. Es bedeutet ein erfülltes, kraftvolles Leben zu führen trotz aller Defizite , trotz aller Macken, trotz aller Ängste, trotz aller Probleme, trotz diesem. Groß ist die Macht des Herrn im Schwachen.

Es ist ein Wunder dass wir so was haben was wir haben, wie die Nordlichtinsel. Was du daraus machst, aus deinem Sein auf der Nordlichtinsel, das ist deine Sache. Ich biete an, wer es annimmt darf es, wer nicht, dann nicht, und gestört wird auch nicht.
Diese Konsumentenhaltung, ich bediene mich mal für diese Aussage einer Hilfe, wenn du Kinder hast, war es doch süß, bei jedem einzelnen von ihnen individuell, das sie klein waren, das sie neu waren und das sie das Licht der Welt erblickt haben, das sie angefangen haben zu atmen. Aber sag mir, würde es dir noch gefallen wenn du alle deine Kinder jetzt noch füttern und wickeln müsstest? Ich schätze mal deine Antwort wird nein sein. Ich glaube das ist in ähnlicher Weise auch mit Gott. Es ist da natürlich eine Zeit wo es um die Lehren geht. Die Lehren der Handauflegung, die Lehre vom Kreuz, von der Auferstehung der Toten, von dem Glauben, von der anfänglichen Christologie, von dem was Gott ist, wer Gott ist. was er getan hat, die Akzeptanz der Trinität und was es da nicht alles für Dinge gibt, die man irgendwann und irgendwie mal lehrt oder gelehrt bekommen sollte. Die man irgendwann mal so verstoffwechselt haben sollte in sich selber, das aufbauend auf der Milch, ein anständiges, fettes Schnitzel da liegen kann. Das ist Fleisch. Bedürftigkeiten zu haben das ist kein Fehler. Aber ihnen das komplette Regiment über dein Leben zu geben, das halte ich persönlich für fatal. Ja klar sind Bedürfnisse da. Man fällt in Sünde und deswegen darf man dieses nicht tun und jenes nicht tun, das nicht tun. König David in einigen Psalmen: Herr ich habe gesündigt, ich bin eine Wildsau, und nun reinige mich bitte mit Disteln. Ihr kennt ja Disteln, dieses Unkraut mit Stacheln. König David schrieb von Ysop. Ysop ist so eine ähnliche Pflanze wie die Disteln bei uns. Nur mit etwas längeren Stacheln. Er weiß was er verdient hat: Herr reinige mich mit Ysop. Und dann, ein halbes Jahr später, was sagt er da? Und dann gehe ich hin und lehre die Leute die nicht auf dich hören wollen. Normalerweise kennt man das ja in der Christologie, du hast gesündigt, der Herr wird drei Tage brauchen um dir das zu verzeihen, mein lieber Bruder. Na gut, wenn das bedeuten würde das die Buße der Sünde heißt, geh beim Löwen putzen, dann ist das sicherlich vom Herrn, ansonsten, jetzt muss ich erst mal den Dienst niederlegen, dann muss ich erst mal da Gebet, ich kann Gott doch nicht so sündhaft begegnen und ich muss mich noch weiter fernhalten von dem Herrn der Herren. Und muss mich begeben in die Macht der Dunkelheit. Und wieder macht der König David uns einen Strich durch die Rechnung: und führe ich ab in die tiefste Tiefe der dunkelsten Dunkelheit, so wärst du doch auch hier.

Es gibt eine Person die wahnsinnig Freude daran hat wenn du dich von Gott distanzierst, erkennst das Gott mit deiner Sünde nicht umgehen kann und der es gebrauchen kann dass du dich jetzt einhüllen musst in die Macht der Dunkelheit, das ist überhaupt nicht biblisch, nur mal nebenbei gesagt. Aber ok, wenn du das für dich erkannt hast, dann musst du mal den Kollegen fragen, den mit den beiden Hörnchen. Weißt du, der erzählt dir hier eins, wenn er dich schon nicht rüber geprügelt kriegt dann kriegt er dich vielleicht rüber verführt. Im Übrigen, du kleines wertloses Christenschweinchen, du bist so dreckig, Gott macht sich doch an dir die Finger nicht schmutzig. Doch, macht er. Hat er im Übrigen auch getan als du dich bekehrt hast. Da warst du glaube ich, nicht das glänzende Licht von Siris, vielleicht von Stolz, aber sein wir doch mal ehrlich, soviel Heiliger Geist war da noch nicht drinnen.

Du gehst zu deinem Herrn und sagst ihm folgendes: Papa, ich hab ganz schön Scheiße gebaut, und es tut mir leid. Bitte vergib mir. Dann sagt Gott: Schäfchen, jedem auf der Welt würde ich vergeben, nur dir nicht. Nein, das sagt er nicht. Wenn dann würde er sagen: Wie ich jedem meiner Kinder vergebe, so vergebe ich auch dir, denn du bist mein Kind. So, und nachdem das Thema durch ist sagt Gott: Gut, was machen wir jetzt? Dann drehst du dich zu Gott um und sagst: Gott, was wir jetzt machen? Ich werde jetzt drei Tage fasten, zwischen den Mahlzeiten, werde mir Ysop aus Israel bestellen und mich dann reinigen damit. Dabei steht in der Bibel das David zu Gott gesagt hat, Herr reinige mich mit Ysop. Und sagt, nö, hab ich keine Lust drauf, nehme ich nicht in die Hand. Die Sünde ist bestraft worden in Jesus Christus. Auch die Sünde die du begangen hast. Und demnach: Was wollen wir tun? Und du dann: Herr, du verstehst es nicht. Ich bin einfach für Gott unrein. Gott ekelt sich so vor mir. Und Gott dann: Von welchem Gott redest du? Ich bin der Herr. Und dann sagst du: Amen. Meine geistliche Demut, ich bin so bescheiden. Gott sagt: oh weia, wie bin ich nur auf diese bescheuerte Idee gekommen? Und dann ist deine Antwort: Weil du mich liebst. Und dann sagt Gott: Na endlich, können wir jetzt was machen? Und du dann: Jau. Und Gott: Komm erst mal her. Und dann wird geknuddelt und gedrückt, dann wird in den Arm genommen und gut ist’s. So einfach kann es nicht sein. Doch, probiere es mal aus, jetzt nicht das sündigen, aber wenn du mal wieder in die große Falle tappst.

Diese Kraft die dann in dich reinkommt, Gottes Nähe, Gottes Liebe, der dich erfüllen wird. Der deine Lebensbereiche durchdringen wird. Der Segen der aus dir heraus fließt. Das ist das was die Leute merken werden, und dann werden sie dich anfeinden. Oder werden dich fragen, sag mal was ist denn mit dir los? Und dann bist du ein Licht in einer dunklen Gesellschaft wo so viele Egoisten drin sind. Und diese Egoisten stellen auf einmal fest, wenn sie dich egoistisch behandeln und nicht auf deine Sehnsüchte und Bedürfnisse eingehen, weil sie die nämlich von dir befriedigt haben wollen, das du dir bei deinem Herrn und bei deinem Gott die Befriedigung deiner Bedürfnisse holst. Und sie überhaupt keinen Anpack haben bei dir, sie dich nicht richtig packen können. Ähh, du bist so anders, was ist denn los mit dir? Ich bin Christ. Du müsstest meinen Gott mal kennen lernen. Und dann probieren sie es noch einmal. Kann man ihn würgen? Ja funktioniert. Kann man ihn boxen? Ja auch. Und auf einmal bist du ein Licht in der Welt. Auf einmal bist du ein kleiner Punkt. Und die Leute sagen, irgendwie anders, skurril, verdreht, merkwürdig, komisch. Ja gut, er ist Christ. Was das Christsein bedeutet? Der hat immer so ein Lächeln drauf, er ist immer so freundlich oder sowas. Auf jeden Fall fangen die Leute an zu reden. Was ist das? Was ist denn da? Dieses Licht was da aus dir rauskommt, das ist das Licht das diese Welt braucht.

Denn dieses Licht, wenn es so in dein Leben reinkommt. Durch dein überzeugt sein von dem Glauben und der Liebe Jesu Christi. Dieses ist ein reines Licht, ein gesundes Licht, es ist das Licht Gottes selbst, es ist der Heilige Geist der dich durchdringt. Die Gott lieben werden aufgehen wie die Sonne in ihrer Pracht. Und das wird es sein, du liebst Gott und aus dieser Liebe heraus wirst du die Welt verändern. Mit deinen Sünden, mit deinen Defiziten, mit deinen Ecken, mit deinen Macken, mit deinen Unzulänglichkeit. Aber bitte auch mit deiner Liebe, mit deiner Freundlichkeit, mit all dem Guten was in dir drin steckt. Genauso wird es sein und genauso soll es sein.

Amen

Predigt der Nordlichtlichtinsel-Gemeinde
Wer ist ein Licht der Welt?
gepredigt am 19.Mai 2013
Prediger: derLöwe
www.dienordlichtinsel.com


With God all things are possible
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